Fortnite-Klage vorerst abgelehnt - Valve verliert wichtigen Entwickler - News

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News-Themen am 11.03.2019

Fortnite-Tanz Klage fallengelassen

»Ein Tanzschritt muss bereits mit Copyright geschützt sein, damit man gegen eine Urheberrechtsverletzung klagen kann« - das hat der Oberste US-Gerichtshof jetzt entschieden weshalb vier prominente Anklägern ihre Klage gegen Epic Games vorübergehend fallengelassen haben.
Der Schauspieler Alfonso Ribeiro, der Rapper 2 Milly und die zwei Internet-Persönlichkeiten Backpack Kid und Orange Shirt Kid wollten mit einer Sammelklage gegen Epic erreichen, dass ihre Tanzschritte als Emotes aus Fortnite entfernt werden.
Daraus wird jetzt aber erstmal nichts. Auch ob die Tanzschritte jetzt noch nachträglich geschützt werden können ist fraglich. Prinz-von-Bel-Air-Star Alfonso Ribeiro war beim US-Patentamt schon im Februar damit gescheitert, den Carlton Dance als Copyright einzutragen, da die Schrittfolge aus nur drei Schritten laut Meinung der Patentanwälte keine registrierbare Choreographie sei.
Trotzdem sei die Sache noch nicht erledigt. Laut der Kanzlei Pierce Bainbridge Beck Price & Hect wollen alle vier Mandaten die Niederlage aber nicht hinnehmen und weiter dafür kämpfen.

Artifact-Lead-Designer verlässt Valve

Richard Garfield, der sich seinerzeit auch das Kartenspiel Magic The Gathering ausgedacht hat, hat seine Zusammenarbeit mit Valve beendet. Dort war Garfield als Lead Designer zusammen mit Skaff Elias für Valves Trading-Card-Game Artifact zuständigt.
Garfield hat seinen Weggang gegenüber der Fansite Artibuff bestätigt. Dort ist auch die Rede von insgesamt 13 Stellenstreichungen sowie der Beendigung einiger Verträge mit Freelancern bei Valve, die Fimenchef Gabe Newell persönlich bestätigt hat.
Letzteres betrifft auch Garfield, der mit seiner Firma 3 Donkeys einen 4-Jahresvertrag mit Valve hatte. Trotzdem sei das ganze laut Garfield kein Weltuntergang, sondern eben in der Branche normal.
Artifact hatte einen problematischen Launch und verliert immer mehr Spieler. Aktuell spielen nur noch wenige hundert Spieler das Dota-2-Spinoff.

The Sinking City verschoben

The Sinking City ist eigentlich so gut wie fertig - kommt jetzt aber trotzdem nicht mehr im März. In einem sympathischen Video erklären die Entwickler, dass man beschlossen habe, das Spiel auf den 27. Juni zu verschieben - weil’s dann ruhiger ist.
So gäbe es aktuell zu viele große Releases, in deren Fahrwasser sich das kleinere Detektivspiel nicht begeben will. Stattdessen nutzt man die übrigen Monate für mehr Feinschliff. Überraschend ehrlich.
In Sinking City versucht man als von Wahnvorstellungen geplagter Detektiv in einer versunkenen Stadt in den 20er-Jahren ein Verbrechen aufzuklären, in das irgendwie okulte Mächte aus H.P.-Lovecrafts Cthullu-Mythos verstrickt sind.

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