Activision verliert Destiny - Streit zwischen Unity und SpatialOS - News

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News-Themen am 11.01.2019

Activision verliert Destiny

Activision ist nicht mehr länger der Publisher von Destiny, stattdessen übernimmt der Entwickler Bungie den Online-Shooter in Zukunft allein. Das haben beide Unternehmen in einer gemeinsamen Pressemitteilung bekanntgegeben.
Für Spieler ändert sich erstmal nichts. Destiny 2 bleibt auch weiterhin auf Battle.net und auch der bereits veröffentlichte Fahrplan für kommende Updates und Inhalte soll beibehalten werden.
In der Mitteilung bedankt sich Bungie bei Activision für die Partnerschaft, trotzdem war die Beziehung beider Unternehmen nicht die einfachste. Laut Augenzeugenberichten, die dem Magazin Kotaku vorlieren, soll es bei der Verkündung der Trennung zu Jubelschreien und Sektkorkenknallen bei Bungie gekommen sein.
Spannend wird, was das für die Zukunft von Destiny bedeutet. Immerhin fällt durch das Ende der Activision-Partnerschaft auch die Zuarbeit der Studios High Moon und Vicarious Visions weg.

Streit zwischen Unity und SpatialOS eskaliert

Zoff zwischen Unity und SpatialOS. Was ist passiert: Improbable, die Betreiber der Multiplayer-Technologie Spatial OS erheben schwere Vorwürfe gegen den Engine-Anbieter Unity.
SpatialOS soll Multiplayer-Partien in gigantischen Ausnahmen ermöglichen und kommt in Spielen wie Mavericks: Proving Grounds, Scavengers oder Worlds Adrift zum Einsatz.
Der Vorwurf von Improbable: Unity habe im Dezember seine Nutzungsbestimmungen verändert und würde seitdem die Nutzung von Spatial OS zusammen mit der Unity-Engine untersagen. Laut Improbable würde das zig bereits veröffentlichte und kommende Spiele gefährden, da diese sich in einer rechtlichen Grauzone befinden. Das würde allem kleinere Studios in die Insolvenz treiben.
Laut Improbabable wurde man von Unity während einer Verhandlung über zukünftige Zusammenarbeit ohne Vorwarnung mit der Änderung konfrontiert. Zudem soll Unity dem Unternehmen die Unity-Engine-Lizenz entzogen haben.
Unity wiederum dementiert jetzt aber in einer eigenen Stellungnahme die Anschuldigungen. So hat es zwar besagte Änderung in den Nutzungsbestimmungen gegeben, Unity würde das aber nicht auf dem Rücken der Entwicklerstudios austragen. Bereits erschienene und kommende Titel, die mit Unity und SpatialOS in Kombination entstehen, hätten also nichts zu befürchten. Zudem wirft man Improbabable vor, dass man in der eigenen Stellungnahme die Fakten absichtlich verdreht, um darüber hinwegzutäuschen, dass man bereits seit über einem Jahr weiß, gegen Unitys Nutzungsbestimmungen zu verstoßen.

THQ Nordic sichert sich Outcast

Der Publisher THQ Nordic kauft mal wieder alte Spiele-Marken. Diesmal sichert man sich den Klassiker Outcast.
Ursprünglich ist der Open-World-Ur-Opa schon 1999 erschienen, wurde aber 2017 als Remake Outcast: Second Contact neu veröffentlicht.
Was das konkret bedeutet, ist noch unklar, denn gleich ein neues Outcast-Spiel hat THQ Nordic nicht angekündigt.

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