Spielsucht wird offiziell zur Krankheit - PS Now angeblich mit Download-Spielen - News

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Themen am 20.06.2018:

Spielsucht wird offiziell zur Krankheit

Vor einigen Monaten hatte es die WHO (World Health Organisation) bereits angekündigt, jetzt ist es passiert: Gaming Disorder, zu deutsch also Spielsucht wird in den offiziellen Katalog der Krankheiten aufgenommen.
Im Abschnitt 6C51 heißt es zu den Kriterien für Gaming Disorder:
Beeinträchtigte Kontrolle über das eigene Spielverhalten (zum Beispiel in Sachen Häufigkeit, Intensität, Dauer, Beginn oder Ende des Spielens).
Zunehmende Priorität für das Spielen, bis zu dem Punkt, an dem Gaming Vorrang vor anderen Lebensinteressen und täglichen Aktivitäten hat.
Weiterspielen, obwohl bereits negative Konsequenzen auftreten."
Kurz gesagt: Wer so viel zockt, dass er Familie und Karriere vernachlässigt und nicht ans Aufhören denkt, der gilt in Zukunft als spielsüchtig.
Übrigens: Diese Einstufung ist zwar offiziell aber noch nicht final. Denn diese neue 11. Version des Krankheitenkatalogs ICD wird erst im Mai 2019 final verabschiedet.
Branchenverbände wie die ESA oder auch der deutsche game kritisieren die Entscheidung der WHO übrigens aufs schärfste und erklären, dass sie keine ausreichend wissenschaftlichen Studien als Basis hat. Zudem fürchte man, dass die Aufnahme von Gaming Disorder in den Krankheitenkatalog zu haufenweise Fehldiagnosen führen könnte, wenn die Betroffenen eigentlich unter anderen Dingen wie Depressionen oder ähnlichem leiden.


PS Now angeblich mit Download-Spielen für PS4

Xbox hat den Gamepass, EA Origin bzw. Xbox-Access und Sony könnte demnächst auch mit PS Now nachlegen. Denn wie das Magazin Kotaku UK jetzt von einem Insider erfahren hat, soll es beim kostenpflichtigen Streaming Dienst noch dieses Jahr auch Download-Spiele geben.
Bisher bietet PSNow für monatlich 15 Euro über 500 PlayStation-Spiele, aktuell aber nur als Streaming. Die Berechnungen passieren also auf einem Sony-Server, dafür kann man die Titel dann aber auch auf dem PC spielen.
Noch diesen September soll es allerdings auch die Möglichkeit geben, die im Angebot enthaltenen PS4-Spiele herunterladen zu können. So können auch Nutzer mit unzuverlässiger Internetverbindung die Spiele spielen. Eine offizielle Ankündigung steht noch aus.


Entwickler entfernen angebliche Spyware Red Shell aus Spielen

Red Shell ist ein Begriff, der aktuell verschiedene Spieler-Communities erbost. Denn das ist der Name eines Marketing-Tools, dass in den letzten Wochen heimlich mit vielen Steam-Spielen mitinstalliert wurde.
Eigentlich sollte das Tool den Entwicklern nur mitteilen, wie “effektiv ihre Marketing-Kampagnen” sind, trackt dabei aber allerhand Informationen wie Betriebssystem, Browser-Versionsnummer oder IP-Adresse. Zwar schreibt das Tool keine sensiblen Informationen wie Namen, E-Mail-Adressen oder Anschriften mit, trotzdem ging diese Datensammelei den Spielern zuweit.
Nach anhaltenden Protesten haben deshalb zig Entwickler von Titeln wie Elder Scrolls Online, Total War, Conan Exiles, Vermintide oder Hunt: Showdown erklärt, Red Shell wieder aus den Spielen zu entfernen. Insgesamt nutzen aktuell über 50 Titel Red Shell.
Die Entwickler von Red Shell erklären derweil, dass ihr Tool ungerechtfertigt als Spyware verschrien wird, da es weder sensible Nutzerdaten sammle, noch ohne Spiel alleine im Hintergrund laufen würde. Man würde mit Red Shell Entwicklern helfen wollen, ihre Spiele besser zu machen. Das letzte was man wolle, wäre Spieler-Communities zu verärgern.

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